VHS Förderverein Bensheim e.V.

Wir über uns

60 Jahre Volkshochschule Bensheim/ Bensheimer Volkshochschul-Förderverein e. V. und Freundeskreis für Internationale Begegnungen

Rückblick

Nach dem 2. Weltkrieg begann in Westdeutschland eine neue Epoche: die „Erwachsenen-Bildung“ so war zumindest die Bezeichnung.

Volkshochschulen und Volksbüchereien wurden angestrebt und ins Leben gerufen. Im Jahre 1946  erfolgte erstaunlich schnell  ein Aufbau, zu dem sich in verschiedenen Ländern die Volkshochschulen zu Landesverbänden zusammenschlossen. In Hessen fand im April 1946 die erste Landeskonferenz der Volkshochschulen statt, gefolgt von der Gründerversammlung des „ Großhessischen Landesverbandes für Erwachsenenbildung“ im August des gleichen Jahres. Es war der erste Landesverband in der Westzone und damit auch in der späteren Bundesrepublik.

Bescheidene Anfänge im Bereich der Erwachsenenbildung finden sich im Arbeitsplan des Volksbildungswerkes der Kulturgemeinde Bensheim, zunächst nur für Bensheim – Mitte. Mit 18 Kursen z. B. (Stenographie, Buchführung, Rechnen u.v.a), Sprachkurse. Einzelveranstaltungen waren: Medizin, Heimatkunde, Kunst, Musik und anderes. Im Jahr 1949 trug der zweite Arbeitsplan schon die Bezeichnung „ Volkshochschule Bensheim“ es gab diverse  Erweiterungen auf den gebieten des Konzerts, Volkslied und des Laienspiels.

Für das Wintersemester 1950/51 wurde ein Vorwort zum Geleit abgedruckt, unterzeichnet von Bürgermeister Josef Treffert, Generalkonsul K.A. Balser als Vorsitzender und Alois Beele als Geschäftsführer. In seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender der Volkshochschule Bensheim zeichnete Bürgermeister Josef Treffert im Programm 1952/53 verantwortlich. Er blieb bis zu seinem Ableben 1963 als 1. Vorsitzender. 1958 übernahm Herr August Heinrich Becker die Geschäftsführung. Er erweiterte schon 1960/61 die Programme über Bensheim-Mitte hinaus, dazu kamen: Schönberg, Zell und Auerbach. Später kamen noch: Bensheim- West, Hochstätten, Rodau, Reichenbach und Zwingenberg hinzu.

Da durch den Tod von Bürgermeister Treffert und dem Ausscheiden weiterer Vorstandsmitglieder der Geschäftsführer für einen längeren Zeitraum allein zuständig war, ergriff er die Initiative, die Volkshochschule als einen eingetragenen Verein anzumelden. Am 15. Februar 1965 beschloss die Mitgliederversammlung die neue Satzung. Der Kreistag des Kreises Bergstraße beschloss im Dezember 1970 die Schaffung einer Kreisvolkshochschule mit Sitz in Heppenheim und mit hauptamtlichen Kräften.

Im Herbst 1972, unter der Leitung von Ulrich Corinth, stellte sich die Kreisvolkshochschule mit einem Arbeitsplan für das gesamte Kreisgebiet vor. Im Vorwort weist Landrat Dr. Ekkehard Lommel darauf hin, dass bereits das erste Angebot neu Akzente der Volkshochschularbeit im Kreis Bergstraße setzt. Laut Gesetz hatte nun die Volkshochschule Bensheim e.V. keine Daseinsberechtigung mehr. Durch eine neue Satzung, die vom Geschäftsführer entwickelt wurde und von den Mitgliedern in einer Versammlung im Dezember 1972 beschlossen wurde, gab es eine Umwandlung  in einen Volkshochschulförderverein e.V. beziehungsweise den Bensheimer Volkshochschulförderverein e.V. Da hier  nur eine Umwandlung stattfand und keine Neugründung, besteht also der Bensheimer Volkshochschulförderverein e.V. seit dem Jahre 1948.

Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird von ihm nicht unterhalten. Nach dem Tode von Geschäftsführer Herrn August-Heinrich Becker 2001, sollte Ende des Jahres 2001, der Bensheimer Volkshochschulförderverein e.V. aufgelöst werden. Die Mitglieder baten darum, dessen Aktivitäten, besonders die Studienreisen fortzusetzen.

Der Vorstand bestellte in einer Sitzung im November sein Mitglied, Herrn Atilla Güray, zum Leiter der Reisestelle des Bensheimer VHS Fördervereins e.V. Im Jahr 2003 wurde bei der Jahresmitgliederversammlung zur Wahl eines neuen Vorstandes aufgerufen. Als 1. Vorsitzende wurde Frau Margarete Arndt, geschäftsführende Vorsitzende Frau Brigitte Ludwig und als 2. Vorsitzende Frau Christa Marschner gewählt.

Durch eine Satzungsänderung bei der Mitgliederversammlung April 2005 wurde die Geschäftsführung der 1. Vorsitzenden Frau Margarete Arndt übertragen und Frau Brigitte Ludwig als Schriftführerin vermerkt. Ende 2006 hat sich  Herr Atilla Grüray  als Reisebeauftragter und Reiseleiter vom Verein verabschiedet. Seit dem organisiert Frau M. Arndt 1. Vors. die Studienreisen selbst und führt diese auch durch. Zudem werden noch Vorträge mit Film oder Diaabenden über bereits stattgefundene Reisen organisiert, sowie Kontakt wegen des Schüleraustauschs mit der Partnerstadt Beaune gewahrt.

Einen Kulturtag mit großer Resonanz fand im Jahr 2007 statt. Frau Gerda Daum ist für die Planung und Organisation der Theaterfahrten verantwortlich.

Namen der Vorsitzenden

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